Die 55. Kannenbäckerland-Wandertage 2019 …

 

sind inzwischen Geschichte. Sie wurden erfolgreich durchgeführt. Unser erster Vorsitzender Ernst-Walter Diel schreibt dazu:

 

 

„Die 150.000-ste Startkarte kaufte eine Spanierin.

 

Anfang August waren zwischen der Rosenheckhalle Ebernhahn und dem entferntesten Punkt Selters/Maxsain wieder zahlreiche Wanderer auf Schusters Rappen unterwegs. Wenn auch nicht mehr, wie vor Jahren, die Teilnehmerzahlen zu Tausenden gezählt werden, waren die Wanderfreunde Ebernhahn mit dem Besuch sehr zufrieden. Zahlreiche Familien mit Kindern, zahlreiche junge Leute (mit und ohne Startkarte) waren an diesem Wochenende unterwegs und viele Besucher kamen wenn auch nur zum Essen und Trinken vorbei. 

Die teilnehmerstärksten Wandervereine wurden mit einer Obstschale aus Westerwälder Steingut beschenkt. Auf dem Foto sehen sie von links: Ernst-Walter Diel, erster Vorsitzender der Wanderfreunde Ebernhahn, Klemens Neumann, zweiter Vorsitzender der Wanderfreunde Ebernhahn, Frank Over, Vorsitzender der Wandergesellen Alt-Hürth, Brigitte Groß, Schriftführerin der Wanderfreunde des TuS Dietkirchen und Orts-bürgermeister Rüdiger Gemmer.

 

Das Sommerspektakel ist immer wieder ein Muss und zieht viele Wanderer und Gäste aus Deutschland und dem angrenzenden Ausland in den Ort Ebernhahn. Fast kein Parkplatz war mehr frei und schaute man auf die Autokennzeichen, so ist das Wort International bei der Kannenbäckerland-Wanderung durchaus wörtlich zu nehmen. Dabei soll unser Vereinstaxi ab ICE-Bahnhof nicht vergessen werden. Streckenwart Manfred Droste unter Mithilfe von Gabriele Cremer und Jürgen Karwe hatten sich sehr viel Mühe mit der 6, 12, 25, 36 und 42km (Marathon) Strecken gemacht. 

 

Nach der Wanderung saßen die Teilnehmer noch lange in der hellen Rosenheckhalle zusammen und genossen das umfangreiche Verpflegungsangebot.

 

Wieder Streckenmarkierungen entfernt! Es ist einfach nicht zu verstehen, dass es Zeitgenossen gibt, die Streckenmarkierungen mutwillig entfernen. Nicht nur, dass es für die Streckenwarte viel Ärger und Arbeit bedeutet, auch die vielen, fremden Wanderer werden in die Irre geführt. Dies ist keine gute Werbung für Heimat und Tourismus.

 

Küche und Keller sind ein Aushängeschild der Wanderfreunde! Die Rosen-heckhalle war wieder großartig herausgeputzt und dekoriert und der Speiseplan ließ keine Wünsche offen. Vom Schnitzel mit Kartoffelsalat, Nierengulasch, Brat- und Currywurst oder einer leckeren Erbsensuppe und bis hin zum, der Jahreszeit entsprechend  würzig gut sortierten Salatteller reichte das Angebot. In der neuen Kuchenküche (Café) gab es eine große Anzahl leckerer Kuchen – belegte Brote und Brötchen nicht nur mit Wurst, sondern auch mit Tomaten und Eiern garniert. Getränke in reicher Auswahl standen sowohl an der Theke als auch am Service- und Getränkewagen, der ständig in der Halle im Einsatz war, zur Verfügung.

 

Glücksrad – ein Glücksgriff! Eine sehr gute Idee hatten Pojjana, Nina und Jessie Neumann mit dem Glücksrad für die Kinder, denn hier konnte auch jeder einen schönen Preis erdrehen. Ebenfalls hatten die Kinder viel Spaß mit einem Rätselspiel auf der 6km- Strecke.

 

150.000 Wanderer bisher in Ebernhahn! Wenn auch die Teilnehmerzahlen bei Weitem nicht mehr wie vor Jahren gezählt werden (viele Vereine hören auf), so darf eine Zahl nicht unerwähnt bleiben, denn am Sonntag (04. August) wurde bei den Wanderfreunden Ebernhahn die 150.000-ste Startkarte ausgegeben. 

 

Und die 150.000 (in Worten: einhundertundfünfzigtausendste) Wandrerin mit Startkarte bei den Ebernhahner Wanderfreunden ist: Señorita Escarlata aus Barcelona in Spanien. Auf dem Foto freut sie sich über ihr Geschenk: ein Westerwälder Trachtenpaar aus glasiertem Kannenbäckerland Steinzeug. Ihre Freude teilen Ortbürgermeister Rüdiger Gemmer (links), der erste Vorsitzende der Wanderfreunde Ebernhahn Ernst-Walter Diel (sitzend), der Freund von Escarlata und dessen Eltern.

 

Eine junge Frau mit namens Escarlata aus Barcelona war mit einer bekannten Familie auf der Strecke. Die spanische Señorita erhielt einen wunderschönen, gesponserten Keramikpreis, ein Westerwälder-Trachtenpaar. Ernst-Walter Diel, der Vorsitzende der Wanderfreunde  Ebernhahn, freute sich über den recht guten Besuch (auch vieler junger Leute) und meinte: „Der Wanderer weiß wohl unser Engagement zu schätzen“ und lobte gleichzeitig all seine treuen Mitarbeiter, denn ohne solch ein gutes Team kann man solche Großveranstaltungen nicht durchführen.

Nachsatz: 150.000 Besucher (davon über 20.000 zu den Krippenwanderungen) waren bisher in Ebernhahn, in dem Mekka für Volkswanderer“.

 

Ein treuer Freund unserer Langstrecken, Guy Goffin aus Belgien, hat beim Marathon sehr schöne Fotos gemacht und uns sein Album zur Verfügung gestellt. Sie finden es unter KANNENBÄCKERLAND-WANDERTAGE 2019. Guy ist nicht nur ein regelmäßiger Besucher unserer Veranstaltungen und ein begnadeter Fotograf, sondern er leitet auch den belgischen Wanderverein Stavelot Marche Club. 

Guy Goffin erklärt die Herkunft der Traditionsfiguren des Staveloter Karnevals: die Blancs Moussis (bedeutet „in Weiß gekleidet“). Der Überlieferung nach soll der Blanc Moussi auf ein Edikt des Fürstabt Wilhelm von Manderscheid zurückzuführen sein, der es 1499 seinen Mönchen verbot, am Karneval teilzunehmen. Die Staveloter, die bereits damals widerspenstig waren, machten dieses Verbot lächerlich, indem sie in der Kleidung von weißen Mönchen am Karnevalsfest teilnahmen. Und die Ebernhähner freuen sich über dieses nette Geschenk (1976).

 

Wir haben Stavelot in den belgischen Ardennen auch schon bei einer Sonntags-fahrt 1976 mit dem Omnibus besucht. Am 18. April 2020 wird bei Guy Goffin in Stavelot der Internationale 60er Cup 2020 (insgesamt sieben 60-Kilometer-Märsche in Belgien, Luxembourg und Deutschland) starten. Wir bedanken uns herzlich bei Guy.

 

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55. Internationale Kannenbäckerland-Wanderung mit Marathon und 16. Kinder- und Jugendwander-tage

 

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