„DEUTSCHLAND WANDERT, DEUTSCHLAND HILFT“

 

Benefizwandertage für das Haus Schutzengel

 

Wandern und eine gute Tat vollbringen: Rund um den 3. Oktober finden die Benefizwanderungen „Deutschland wandert – Deutschland hilft“ statt. Gesunde wandern für Kranke. Das Wanderangebot des DVV und seiner Vereine umfasst 10 Wandertage und weitere 9 Geführte Tageswanderungen. Nehmen Sie teil.

Mukoviszidose ist eine der häufigsten angeborenen Stoffwechselkrankheiten. Rund 8000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene leiden in Deutschland an dieser bisher unheilbaren Krankheit. Wichtigste Kennzeichen sind chronischer Husten, schwere Lungenentzündung, Verdauungsstörungen und Untergewicht. Jedes Jahr kommen in Deutschland rund 200 Kinder mit Mukoviszidose auf die Welt.
Mit den Benefizwandertagen „Deutschland wandert – Deutschland hilft“ unter-stützen der Deutsche Volkssportverband e.V. (DVV) und seine Vereine die Be-troffenen seit mehr als 20 Jahren. Jeweils rund um den 3. Oktober finden Wan-dertage für die gute Sache statt, so auch in diesem Jahr.

Mitmachen

Von jeder verkauften Startkarte gehen ein Euro und viele Spenden an den Bundesverband Mukoviszidose für das Haus Schutzengel in Hannover. Dort kümmert man sich um die Betroffenen und fördert die Suche nach Behandlungsmöglich-keiten. Nicht selten sind für Mukoviszidose-Kranke medizi-nische Eingriffe und Operationen erforderlich, die an der spezialisierten Medizinischen Hochschule Hannover vorge-nommen werden.

Haus Schutzengel

Um den Kindern und jungen Erwachsenen vor und nach dem Klinikaufenthalt Geborgenheit und beste Betreuung zu geben, wurde im Jahr 2007 ein Haus mit Anwesen gekauft, bedarfs-gerecht saniert und im Herbst 2008 eingeweiht. An den Kosten hat sich der Deutsche Volkssportverband e.V. seiner-zeit mit mehr als 20.000 Euro aus Spendengeldern beteiligt. Nun, zehn Jahre später, sind Renovierungen und Neuan-schaffungen erforderlich. Deshalb hat das DVV-Präsidium beschlossen, dass der Spendenerlös der Benefizwandertage 2017 und 2018 wiederum dem Haus Schutzengel zugeführt wird.

Grußwort der Schirmherrin

 

Liebe Wanderfreude, seit 22 Jahren stehen Sie an der Seite von Menschen mit Mukoviszidose. Ihr treuer Einsatz für unseren gemeinsamen Kampf gegen die Krankheit macht uns sehr stolz. Es ist mir ein großes Herzensanliegen, auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft für die Aktion „Deutschland wandert – Deutschland hilft“ zu übernehmen.
Mit Ihrer Hilfe möchten wir das Haus Schutzengel in Hannover fördern. Vor ge-nau zehn Jahren hat der Mukoviszidose e.V. ein Haus in der Nähe der Medizin-ischen Hochschule Hannover erworben und zum Haus Schutzengel umgebaut. An der norddeutschen Klinik werden die meisten Transplantationen bei an Muko-viszidose erkrankten Menschen durchgeführt. Betroffene aus ganz Deutschland, die aufgrund der Genkrankheit eine neue Lunge benötigen, werden hier operiert.
Wir möchten, dass die Betroffenen in diesen schweren Stunden von ihren Eltern und Angehörigen begleitet werden können. Das Haus Schutzengel ist in dieser Phase für viele Eltern und Angehörige ein Zuhause auf Zeit. Der Austausch mit anderen Eltern und die Gespräche mit den ausgebildeten Mitarbeiterinnen geben den Bewohnern Kraft, die sie an ihre Liebsten weitergeben können.
Mit Ihrer Spende schenken Sie Menschen mit Mukoviszidose und deren Eltern ein Stück Zuversicht. Ich danke Ihnen schon heute für Ihre wichtige Hilfe.

Ihre Michaela May
Bundeschirmherrin
Deutschland wandert – Deutschland hilft

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Mamo Wolde

Marathon-Cup 2018

Bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-City, vor 50 Jahren, errang der Äthiopier Mamo Wolde die Goldmedaille im Marathonlauf.

Teilnahmebedingungen

 

Für die Erfüllung des "Marathon Cups 2018 – Mamo Wolde" bedarf es der erfolgreichen Teilnahme an acht Marathonwanderungen im Wanderjahr 2018. Davon werden auch zwei Starts bei IVV-Marathons außerhalb von Deutschland gewertet. Anerkannt werden alle Veranstaltungsformen:

  • Wandertage mit Strecken von 42 km und mehr. Bei zweitägigen Wandertagen mit Marathon werden beide Tagesstempel gewertet
  • Wanderwege mit ausgewiesenen Marathondistanzen
  • Geführte Tageswanderungen mit ausgewiesenen Strecken von 42 und mehr km

 

Als besondere Auszeichnung wird eine Urkunde verliehen. Zusätzlich erhält jeder erfolgreiche Teilnehmer einen Stoffaufnäher. Beide Auszeichnungen sind im Preis für das Wertungsheft enthalten. Die Übertragung von Wertungen in das kommende Jahr ist bei der Cup-Serie ausgeschlossen. Bei Nichterfüllung der Bedingungen erfolgt keine Rückzahlung des Teilnahmeentgelts. Interessierte Wanderer überweisen die Teilnahmegebühr in Höhe von € 10,- zzgl. € 2,- Porto = € 12,- auf das DVV-Konto der Sparkasse Altötting-Mühldorf:

IBAN: DE 23 7115 1020 0000 0614 57
BIC: BYLADEM1MDF
Kennwort: Marathon Cup

Das Wertungsheft wird den Teilnehmern postalisch zugestellt. Erfolgreiche Teilnehmer werden im DVV-Kurier veröffentlicht, sofern das Wertungsheft im Jahr 2018 bei der DVV-Geschäftsstelle eingereicht wird.

 

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Mamo Wolde (* 12. Juni 1932 in Diri Jille; † 26. Mai 2002 in Addis Abeba) war ein äthiopischer Langstreckenläufer und Olympiasieger im Marathon.

Wolde hatte schon an den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne teilgenommen, war aber beim 1500-Meter-Lauf schon im Vorlauf gescheitert. Bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio wurde er Vierter über 10.000 m mit seiner persönlichen Bestzeit von 28:31,8 min. Im Marathon startete er gemeinsam mit seinem Bruder Demissie Wolde, gab aber auf.

Nachdem Abebe Bikila 1960 und 1964 zweimal in Folge den olympischen Marathonlauf für sich entscheiden konnte, holte Wolde 1968 in Mexiko-Stadt die dritte Goldmedaille für Äthiopien auf dieser Strecke. Der Favorit Bikila musste nach einer zuvor erlittenen Hüftverletzung und einem Bruch des Wadenbeins das Rennen aufgeben und hatte ihn beschworen, den dritten äthiopischen Sieg in Folge im Marathon zu erringen. Zuvor hatte Wolde bereits die Silbermedaille über 10.000 m gewonnen.

Vier Jahre später errang Wolde bei den Olympischen Spielen 1972 in München im Alter von 40 Jahren als Dritter im Marathon seine dritte olympische Medaille mit seiner persönlichen Bestzeit von 2:15:09 h.

Wolde war in Äthiopien ein Nationalheld, seine Bekanntheit bewahrte ihn davor, zu Beginn der Militärdiktatur von Mengistu Haile Mariam wie viele seiner Landsleute ermordet zu werden. Nach dem Ende der Diktatur Mariams im Jahre 1991 wurden ab 1993 Sympathisanten Mariams inhaftiert, darunter auch Wolde. Man beschuldigte ihn, ein Kollaborateur Mariams gewesen zu sein und einen 15-jährigen Jungen ermordet zu haben. Wie er berichtete, war er als Armeeangehöriger aufgefordert worden, nach dem tödlichen Schuss eines anderen Offiziers auf den Jungen einen weiteren Schuss abzugeben, er hätte jedoch absichtlich danebengeschossen. Anfang 2002 wurde er wegen dieses Delikts zu sechs Jahren Haft verurteilt, aber sofort freigelassen, da er zu diesem Zeitpunkt bereits neun Jahre im Gefängnis verbracht hatte. Zuvor hatten viele Olympier in einer weltweiten Kampagne versucht, seine Freilassung zu erreichen. Kurz nach seiner Entlassung starb Wolde im Alter von 69 Jahren an einer chronischen Lebererkrankung. Woldes und Bikilas Grabmale wurden im März 2007 von Unbekannten zerstört, neben vielen anderen Äthiopiern äußerte auch Haile Gebrselassie seine Trauer über die Grabmalschändung.

 

Quellen: Freies Internet-Lexikon Wikipedia und DVV-Kurie

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Sonderwertung

„Permanente Wanderwege 2018“ ...

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