BERND KANNENBERG
Marathon-Cup 2022

 

Bei den Olympischen Spielen vor 50 Jahren 1972 in München errang der deutsche Bernd Kannenberg die Goldmedaille im 50 km Gehen. Er wurde am 20. August 1942 in Königsberg, Ostpreußen geboren. Anlässlich seines 80. Geburtstags ehrt der DVV den erfolgreichen Langstreckengeher mit der Namensbenennung.
Teilnahmebedingungen
Für die Erfüllung des "Marathon Cups 2022 – Bernd Kannenberg" bedarf es der erfolgreichen Teilnahme an fünf DVV-Marathonwanderungen im Wanderjahr 2022. Es werden auch zwei Starts bei IVV-Marathons außerhalb von Deutschland gewertet.
Anerkannt werden alle Veranstaltungsformen:
Wandertage mit Strecken von 42 km und mehr. Bei zweitägigen Wandertagen mit Marathon werden beide Tagesstempel gewertet.
Wanderwege mit ausgewiesenen Marathondistanzen.
Geführte Tageswanderungen mit ausgewiesenen Strecken von 42 und mehr km.
Titel
Als besondere Auszeichnung wird eine Urkunde verliehen. Zusätzlich erhält jeder erfolgreiche Teilnehmer einen Stoffaufnäher. Beide Auszeichnungen sind im Preis für das Wertungsheft enthalten. Die Übertragung von Wertungen in das kommende Jahr ist bei der Cup-Serie ausgeschlossen. Bei Nichterfüllung der Bedingungen erfolgt keine Rückzahlung des Teilnahmeentgelts.
Interessierte Wanderer überweisen die Teilnahmegebühr in Höhe von € 12,- zzgl. € 2,60 - Porto = € 14,60 - auf das DVV-Konto der Sparkasse Altötting-Mühldorf:
IBAN: DE 23 7115 1020 0000 0614 57
BIC: BYLADEM1MDF
Kennwort: Marathon Cup
Das Wertungsheft wird den Teilnehmern postalisch zugestellt. Erfolgreiche Teilnehmer werden im DVV-Kurier veröffentlicht, sofern das Wertungsheft im Jahr 2022 bei der DVV-Geschäftsstelle eingereicht wird.
Bernd Gerhard Kannenberg (* 20. August 1942 in Königsberg, Ostpreußen; † 13. Januar 2021 in Münster) war ein deutscher Geher und Olympiasieger.
Bernd Kannenberg begann erst 1969 mit 27 Jahren mit dem leistungssportlichen Gehertraining; zuvor hatte er nur Volksläufe bestritten. Im Mai 1972 verbesserte er den Weltrekord im 50-km-Gehen um mehr als acht Minuten.
Für die Bundesrepublik Deutschland startend gewann er bei den Olympischen Spielen 1972 in München im 50-km-Gehen Gold in 3:56:11,6 h. Für diese Leistung wurde der Berufssoldat außerplanmäßig zum Hauptfeldwebel befördert. Außerdem wurde er mit dem Silbernen Lorbeerblatt geehrt. Er diente unter anderem an der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf. Ein weiterer großer Erfolg gelang ihm zwei Jahre später, als er bei den Europameisterschaften in Rom Zweiter im 20-km-Gehen wurde in 1:29:38,2 h.
Zudem wurde Kannenberg je dreimal in seiner Karriere Deutscher Meister im 50-km-Gehen (1972, 1973, 1975) sowie im 20-km-Gehen (1972, 1974, 1975). Weitere Deutsche Meisterschaften errang er bei der Mannschaftswertung, zweimal über 20 km (1972, 1975) und dreimal über 50 km (1971, 1972, 1975).
Er nahm außerdem bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal im 20-km-Gehen teil, gab jedoch wegen zu starker Schmerzen vorzeitig auf. Zum Ende seiner bis 1978 währenden Laufbahn waren seine Leistungen durch Leistenbrüche aufgrund seines Trainings von mehr als sechs Stunden täglich und Virenerkrankungen in der Bauchmuskulatur beeinträchtigt.
Er startete zunächst für den 1. FC Nürnberg, ab 1971 für den LAC Quelle Fürth. In seiner aktiven Zeit war er 1,75 m groß und wog 72 kg.
1974 wurde ihm der Rudolf-Harbig-Gedächtnispreis verliehen.
Nach seiner aktiven Karriere war Kannenberg noch als Bundestrainer der deutschen Geher tätig, musste jedoch diese Position aus gesundheitlichen Gründen später aufgeben.
Stand: 09. Jänner 2022
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