Eine wunderschöne Reise ins weihnachtliche Erzgebirge.

 

Vom 1. Advent bis zum 06. Januar des neuen Jahres faszinieren Sachsens Dörfer durch eine einmalige weihnachtliche Atmosphäre. Die Wanderfreunde Ebernhahn waren vom 11. -14. Dezember 2017 mit einer großen Reisegruppe in Schwarzenberg. Diese Stadt führt den Beinamen „Perle des Erzgebirges“.

Auf der Hinfahrt machten die Teilnehmer Station im Seehotel am Stausee in Antrifttal bei Alsfeld. Hier war ein leckeres Frühstücksbuffet vorbereitet. 

Frühstück im Seehotel am Stausee

 

Trotz des Regenwetters gingen noch eine Anzahl Wanderer auf den, von Reinhold Schwalb (Vorsitzender des Wandervereins von Antrifttal) geführten Permanentweg „Rund um den Stausee“ und erwarben den begehrten Wertungsstempel. Selbst der Ortsvorsteher Marco Ohmacht freute sich, solch eine große Gruppe in Seibelsdorf begrüßen zu können.

Mit Regenschirmen wurde der permanente Wanderweg „Rund um den Stausee“ erkundet.

 

Natürlich ließ das Hotel in Schwarzenberg (die Wanderfreunde Ebernhahn kannten es schon von einem früheren Besuch) keine Wünsche offen.

Am nächsten Tag stand die Fahrt mit der Dampfeisenbahn Fichtelbergbahn auf dem Programm. Von Cranzahl aus schnaufte das Bähnchen bis zum Kurort Oberwiesenthal, der höchstgelegenen Stadt Deutschlands.

Trotz eisiger Kälte, Sturm und Schnee sollte man einmal auf dem, mit 1214 m höchsten Berg Sachsens, dem Fichtelberg mit der berühmten Friedensglocke, gewesen sein.

Der Fichtelberg zeigte sich stürmisch, aber auch in weißer Pacht.

 

Aber dafür wurde man auch am Parkplatz mit einem leckeren Kesselgulasch mit Glühwein (extra vom Hotel für die Reisegruppe angerichtet) belohnt. Ein Rundgang mit Besichtigung der wunderschönen Annenkirche, begleitet mit einem Orgelkonzert, und der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt in Annaberg rundeten den Tag ab. Nach dem Abendessen gab es noch einen stimmungsgeladenen „Hutzenabend“ (erzgebirgische Tradition zur Weihnachtszeit).

Eine Stadtrundfahrt in Chemnitz, der Heimatstadt des sehr guten und lustigen Reiseleiters Dieter Rümmler und der Besuch des dortigen Weihnachtsmarktes standen am Mittwochmorgen auf dem Programm.

Auf dem Weihnachtsmarkt in Chemnitz (von 1953-1990 Karl-Marx-Stadt)

 

Bei Kaffee – Glühwein – Kuchen und Plätzchen traf man sich wieder am Bus und der Nachmittag war dem Weinachts- und Spielzeugdorf Seiffen gewidmet.

Seiffen mit dem Pyramiden- und Nussknacker-Haus – Spielzeugmuseum und Spielzeugschachtel – bunten Fachwerkhäusern – der barocken Rundkirche und der stimmungsvollen Beleuchtung – das war natürlich „Weihnachten pur“.

Eine beeindruckende Lichterfahrt durchs Erzgebirge folgte zum Abschluss eines ereignisreichen Tages.

Überall weihnachtete es sehr.

 

Am nächsten Tag mussten die Ebernhahner Wanderfreunde leider schon wieder das Erzgebirge verlassen. Auf der Heimfahrt wurde noch auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt eine Mittagsrast eingelegt.

Es war wieder eine schöne und gut organisierte Reise mit den Wanderfreunden Ebernhahn, die sicherlich bei allen in guter Erinnerung bleibt.

Auf unserer Homepage – www.wanderfreunde-ebernhahn.de – hat unser Webmaster Dieter Haupt ein Album mit Bildern von Anneliese Kosche und Willi Kroth ins Internet gestellt.

Ein Fotoalbum können Sie sich über den Link FAHRT INS ERZGEBIRGE 2017 anschauen.

 

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Die Wanderfreunde Ebernhahn waren in Lucken-walde - Wittenberg - Fläming - Berlin - Spreewald.

 

Eine beeindruckende Wander- und Kulturreise ins Land Brandenburg, die sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleibt.

Es ist nach wie vor etwas besonderes, mit den Wanderfreunden Ebernhahn zu verreisen. Egal wo die Mitglieder herkommen, es herrscht immer eine wunder-schöne Vereinsatmosphäre.

Mit Essen und Trinken, Kaffee und Kuchen wird die Reisegruppe von den vereinseigenen Bordstewardessen regelrecht verwöhnt.

Ein Halt wurde in Dankmarshausen an der Hessisch-Thüringischen Grenze gemacht. Es gab ein Frühstücksbuffet und die Gelegenheit, den permanenten Wanderweg „Grenzwanderung im Werratal“ zu gehen.

Hermann Spangenberg von den Wanderfreunden „Glück Auf“ Wölfershausen-Werratal begrüßte die Reise-gruppe in Dankmarshausen und begleitete sie persönlich auf dem permanenten Wanderweg „Hessisch-Thüringische Grenzwanderung durch die Rhäden".

 

Das gewählte Hotel „Märkischer Hof“ in Luckenwalde in der Region Teltow-Fläming war - wie bei allen Reisen - erste Sahne.

  

Die Lutherstadt Wittenberg mit der Schlosskirche samt der Thesentür, der be-rühmte Reformationsaltar aus der Cranach-Werkstatt, die Spuren von Friedrich Hundertwasser, dies alles wurde den Fahrtteilnehmern in einer kurzweiligen Führung näher gebracht. Und dabei blieb noch genügend Zeit für einen Stadt-bummel.

 

So viele Neugierige werden wohl dem deutschen Renaissance-Maler Lucas Cranach dem Älteren (um 1472-1553) zu Lebzeiten bei seiner Arbeit nicht über die Schulter geschaut haben wie hier die Ebernhahner Wanderfreunde am Bronzedenkmal des Malers in Wittenberg.

 

Am Nachmittag besuchte die Reisegruppe per Gondel oder zu Fuß den Wörlitzer Park, der zu den schönsten Landschaftsgärten Europas zählt.

 

Wie ein romantischer Scherenschnitt: Idylle im Wörlitzer Park.

 

Dem permanenten Wanderweg „Historischer Stadtrundgang Luckenwalde“ war der Morgen des nächsten Tages gewidmet, ehe es am Nachmittag mit einem ge-schulten Reiseleiter durch den Naturpark Hoher Fläming ging.

Der, mit 201 Metern höchste Berg von Brandenburg, der Hagelberg wurde er-klommen. Nach dieser Anstrengung war eine Kaffeepause unter lauschigen Lindenbäumen im gleichnamigen Ort (Hagelberg) mehr als verdient.

Unsere Vereinskassiererin Elly Neumann trägt sich in das Gipfelbuch des höchsten Berges von Branden-burg, Hagelberg im Hohen Fläming, 201 Meter, ein.

 

Die Stadt Jüterbog mit der Nikolai-Kirche und die Burg Eisenhardt bei Bad Belzig wurde ebenfalls noch erkundet. 

Für das Programm des nächsten Tages war die Bundeshauptstadt Berlin vorge-sehen.

Vom Fernsehturm in 200 Meter Höhe konnte man sich ein Gesamtbild von Teilen unserer Hauptstadt machen. 

Die Gruppe beteiligte sich an einer Stadtrundfahrt, die viele Eindrücke hinterließ. Alte Prachtbauten sind renoviert und neue entstanden. Wie sagt der Berliner „Hier wurde nicht gekleckert, hier wurde geklotzt“.

Mit Kopfhörer und per Display fragt unsere Wanderschwester Lidwina in einem Einkaufszentrum am Pots-damer Platz in der Landeshauptstadt Berlin technisch bestens versiert die notwendigen Informationen ab.

 

Zur Mittagszeit gab es einen Zwischenstopp am Potsdamer Platz. Und hier musste man einmal die legendäre Berliner Currywurst probieren. Eine Schifffahrt „Unter den Brücken von Berlin“ zählte zu den Highlights des Tages.

  

Spreewaldfahrt - ab Lübbenau, eine 3-stündige Kahnfahrt durch die unberührte Natur mit einigen Überraschungen und Mittagspause in einem Spreewald-Gast-haus. 

Weder unter den Brücken von Paris noch unter denen von Berlin, sondern unter einem kleinen Brückchen bei der Kahnfahrt im Spreewald ging es hier entlang.

 

Der erfahrene Busfahrer Viktor brachte dann die Reisenden in den oberen Spreewald zu Deutschlands flächenmäßig größtem Dorf Burg.

In einem stillgelegten Spreewaldbahnhof (jetzt Gasthaus) wurde eine Kaffeepau-se eingelegt. Hier fährt ein kleiner Modell-Eisenbahnzug an jeden Tisch und be-dient die Gäste. 

Einen Leckerbissen für Eisenbahnfans und Nost- und Ostalgie pur gab es bei der Kaffeerast im stillgelegten Spreewaldbahnhof in Burg.  

 

Die Rückfahrt rundete einen schönen Tag ab, von dem man sagen kann, dass die Gruppe den Spreewald in all seinen Facetten erlebt und genossen hat.

Es war gleichzeitig der letzte Programmpunkt einer wunderschönen Reise“.

Wenn Sie die Fahrt noch einmal in Bildern erleben möchten, dann klicken Sie bitte mit der Maus auf SPREEWALD 2017. Viel Vergnügen.

 

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