Geführte Tageswanderungen

 

Unsere nächste geführte Tageswanderung findet an

              Buß- und Bettag – Mittwoch, den 22. November 2017

unter dem Thema „Rund um den legendären Malberg“ in Ötzingen statt. Start und Ziel ist die dortige Birkenhalle.

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Regenschirme bestimmten das Bild …

 

bei unserer Tageswanderung an Buß- und Bettag, Mittwoch, den 16. Novem- ber 2016.

Vor dem kleinen Saal an der Birkenhalle in Ötzingen im Westerwald konnte unser erster Vorsitzender Ernst-Walter Diel dennoch fast einhundert wetterfeste Wander-erinnen und Wanderer auf die Strecken über sechs und zwölf Kilometer schicken.

Und diese zogen mit ihren Wanderführerinnen und Wanderführern – es waren Poijana Neumann und Manfred Droste auf der 6-Kilometerstrecke und Elly Neu- mann und Franz-Herbert Quirmbach auf der 12-Kilometerstrecke – in Richtung des Malbergs. Um diesen Berg ranken sich viele Geschichten, Sagen und Legenden. Schon unsere keltischen Vorfahren sollen ihn als Versammlungsplatz und Rück- zugsort bei feindlichen Angriffen benutzt haben. Der leichte Nebel um den Malberg verstärkte noch die mystische Wirkung. Mit etwas Fantasie konnte man durch die Nebelschwaden die goldenen Sicheln der Druiden – der keltischen Priester – beim Schneiden der Misteln für den Zaubertrank blinken sehen. Und man musste jeden Moment damit rechnen, dass aus dem Dickicht ein Wildschwein hervorbrach, das von den gallischen Kriegern Asterix und Obelix gejagt wurde.

Stepanie Kühr schrieb am 03. April 2013 in der Rhein-Zeitung:

„Der Malberg, dem die kleinen Westerwaldgemeinden Leuterod, Moschheim und Ötzingen zu Füßen liegen, lädt vor allem in der warmen Jahreszeit zu Familienabenteuern ein. Wie ein kugelrunder Maulwurfshügel erhebt sich der 422 Meter hohe, längst erloschene Vulkan über die Ebene des Montabaurer Beckens.

Mitten im Naturschutzgebiet Malberg gelegen, besteht der sagenumwobene Berg im Gegensatz zu seiner Umgebung aus Phonolit. Das rund 30 Millionen Jahre alte Klinggestein, das früher als Grundstoff für die Glasherstellung abgebaut wurde, bildet auf seinem bewaldeten Gipfel ein wahres Felsenmeer mit zahlreichen Spalten, Höhlen und Felsstürzen.

Familien können auf der schattigen Anhöhe nach einem wunderbaren, serpen-tinenartigen Anstieg auf bequemen Wanderwegen durch den Westerwälder Mischwald in aller Ruhe picknicken, sollten sich aber vor den Klippen in Acht nehmen.

Es ist ein geheimnisvoller Ort: Auf dem Malberg siedelten bereits die Kelten, was Bodenfunde aus dieser Zeit belegen. Auch eine Gerichtsstätte soll der Malberg gewesen sein. Kein Wunder, dass sich um den historienreichen Vulkankegel zahlreiche Sagen und Mythen ranken.

Und es ist ein meditativer Ort: Das 1892 erbaute Marienkapellchen, idyllisch im Steilhang gelegen, ist an Himmelfahrt Ziel von Dankwallfahrten. Aus dem Felsen neben der Waldkapelle entspringt ein Quell, der Helje Brunn, dem heilende Kraft bei Augenleiden nachgesagt wird. Beim Abstieg belohnt zu guter Letzt die Aussichtsplattform am Geierstein den Wanderer mit einer herrlichen Aussicht. Und wenn die Sonne durch den Laubwald funkelt und sich der Blick weitet - dann ist der Malberg Magie pur“.

Natürlich wurden unterwegs auch Kontroll- und Labestellen angelaufen. An der Kontrolle 1 versorgten Rosie Reith, Werner Reith und Hanneke Quirmbach die durstigen und hungrigern Wandersleute. Die Kontrolle 2 hatten Therese Dölker und Hans-Werner Rama übernommen.

Zurück in der Birkenhalle konnte man sich aufwärmen und bei günstigen Preisen mit Speis und Trank eindecken. Das Angebot, besonders an der Kuchentheke, war umfangreich, fast wir bei einem normalen Wandertag. Das ist halt so bei den Ebernhahner Wanderfreunden: Service wird groß geschrieben. Und in der Küche standen Anneliese Kosche, Brigitte Bode und Mariele Diel. Um Kuchen, Kaffee und belegte Brötchen kümmerten sich Marlies Diel und Ilse Weber. Die hübsche herbst- liche Dekoration in dem kleinen Sälchen hatten Brigitte Bode und Ute Schmitz be- sorgt. Vor ihrem Einsatz als Wanderführerin verkaufte Elly Neumann die Startkarte, die später von Ernst-Walter Diel sorgfältig mit den Wertungsstempeln versehen wurden. Wie sagte euer Webmaster: „Die Wertungsstempel von EWD sind so gerade, dass man sogar eine Wasserwaage daran anlegen kann“. Sabine und Manfred Droste waren für den Einkauf und die Hinweisschilder zuständig.

Neben viele Bekannten hatten wir auch Gäste von weiter entfernt. So aus Frankfurt, dem Hunsrück, den Eheleuten Düster aus Solingen und einer kleinen Reisegruppe der „Haard Trapper“ aus Datteln. Am Aufbau, Abbau und dem Reinigen der Halle beteiligten sich alle.

Unter dem Link  ÖTZINGEN 2016  finden Sie noch ein kleines Fotoalbum mit Bildern von Willi Kroth, Franz-Herbert Quirmbach und dem Webmaster.

 

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Walking‘ in the rain …

 

leicht abgewandelt nach dem Liedtext „Singing‘ in the rain“ wird damit unsere GTW am besten charakterisiert.

 

Unser Vorsitzender schreibt zu der Regenwanderung in der Töpferstadt Ransbach-Baumbach:.

 

Geführte Tageswanderung war schön, aber recht feucht …

 

Die Wanderfreunde Ebernhahn riefen, und trotz starkem Regen folgten noch viele Wanderbegeisterte ihrem Ruf in die wunderschöne Grillhütte nach Ransbach-Baumbach. Viele neue Wanderer, teils von weit angereist, konnten der Vorsitzende Ernst-Walter Diel und sein Team in der Töpferstadt begrüßen. Darunter waren auch einige Familien mit Kindern.

Kurz nach 10:00 Uhr, an diesem 01. Oktober 2016, machten sich die Wanderer mit Regenjacke und Schirm auf die wunderschönen Strecken über 5 und 15 Kilometer in Richtung Höhr-Grenzhausen - Wald.

Geführt wurden die Gruppen von Manfred Droste und Klemens Neumann (5 Kilometer) und Elly Neumann und Herbert Quirmbach (15 Kilometer). Zwei Kontroll- und Verpflegungsstellen waren gut bestückt, aber angesichts des Regens luden sie nicht zum längeren Verweilen ein.

Jeder wollte möglichst schnell wieder zurück in die warme Grillhütte, denn hier gab es Steaks und Würstchen vom Holzkohlegrill. Natürlich auch Kaffee und Kuchen und aus-reichend gut belegte Brötchen.

Natürlich wurde auch der begehrte IVV-Stempel in die Wertungshefte gedrückt. Auch die zahlreichen Erinnerungsstempel von und über die Wanderfreunde Ebernhahn e. V. waren sehr gegehrt.

Ein Lob gilt den Mitarbeitern und Kuchenspendern und ebenfalls für die immer wieder schöne Tischdekoration (von Brigitte Bode/Ute Schmitz), denn das angenehme Ambiente der schönen Grillhütte trug bei dem schlechten Wetter wesentlich zum Wohlbefinden der Wanderer bei.

Einige weitere Fotos können Sie sich anschauen, wenn Sie auf KANNENBÄCKERLAND klicken. Wir danken Franz-Herbert Quirmbach für vier Bilder.

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